Wie du es wirklich schaffst früher aufzustehen…

… und was du dabei beachten musst.

Wecker

Bis vor Kurzem war ich mir sicher, dass ich einfach akzeptieren muss, dass ich eine Eule bin, und niemals früh morgens fit sein werde. Dann habe ich den Job gewechselt und mit ein bisschen frischer Motivation und ein paar Tricks doch in den Morgenrhythmus gefunden. Wie du das auch schaffen kannst erkläre ich in diesem Blogeintrag.

Sechs Uhr morgens in einer halbleeren Wohnung. Der perfekte Minimalist sitzt nach erfolgreich absolviertem Yoga-Morgentraining mit einer Tasse grünem Tee vor dem Laptop. Die wichtigsten Newsletter hat er bereits gelesen, sein weniges Hab und Gut geordnet. Natürlich ist er (oder sie) wie immer perfekt gekleidet, und hatte schon ausreichend Zeit ein Instagramfähiges Frühstück zu zaubern. – Wie machen diese Leute das bloß?

Von Eulen und Lerchen – Den eigenen Biorhythmus finden

Früh aufstehen ist keine Zauberei wenn es zum eigenen Biorhythmus passt. Die meisten Menschen wissen aber gar nicht wirklich welcher Schlaftyp sie sind. Zu viel Zeit vor Fernseher, Smartphone oder Tablet am Abend kann zum Beispiel schnell dafür sorgen, dass man schlecht ein-, oder durchschläft, und sich dadurch fälschlicherweise für einen Langschläfer hält.

Welcher Schlaftyp du bist, findest du am besten heraus, wenn du dich einmal im Urlaub beobachtest. Wann wirst du in der Regel von selbst müde, und wann wachst du von selbst auf? Aus dieser Selbstbeobachtung kannst du auch schließen, wie viele Stunden Schlaf dein Körper braucht, um wirklich erholt zu sein. Wenn du das Gefühl hast, dass du deine Schlafgewohnheiten ganz gut kennst, kannst du auch diesen Schlaftypen-Test machen.

Die Extreme Lerche (Frühaufsteher) und Eule (Spätaufsteher) sind zwar die bekanntesten Schlaftypen, die meisten Menschen liegen mit ihrem Schlafverhalten jedoch irgendwo dazwischen (Normaltyp). Auch ich gehöre zu den Normaltypen. Die Vorstellung ich könnte um fünf Uhr aufstehen und hellwach sein, ist also absolut utopisch. Was jedoch möglich ist, ist die Aufwachzeit unter Berücksichtigung des eigenen Schlafbedürfnisses leicht zu verschieben.

Die Aufwachzeit sanft verschieben in vier Schritten – So geht’s

Schritt 1:
Überlege dir zunächst, auf Basis deiner Erfahrung, wie viel Schlaf pro Nacht du  mindestens brauchst. Um wirklich ausgeruht zu sein, benötige ich z.B. pro Nacht 8 Stunden Schlaf. Unter der Woche komme ich auch mit 7 Stunden zurecht – Die fehlende Zeit schlafe ich am Wochenende nach. Das ist laut Schlafforschung unproblematisch.

Schritt 2:
Nehme nun deine gewünschte Aufwachzeit und rechne die entsprechende Schlafdauer zurück. Wenn du um sechs Uhr aufstehen, und 7 Stunden schlafen möchtest, müsstest du also um 23.00 schlafen. Ist das realistisch für dich? Aus deiner Erfahrung solltest du schließen können wie früh du maximal einschlafen kannst. Vor 22.30 Uhr finde ich z.B. selbst nach einem anstrengenden Tag nicht in den Schlaf.

Schritt 3:
Gehe schrittweise vor. Starte damit, deinen Wecker eine Viertelstunde vorzustellen. Es hilft, wenn du gerade einen guten Grund hast, um sowieso früher aufzustehen. Zum Beispiel wenn in der Woche ein paar Meetings anstehen, für die du eh hättest früher aufstehen müssen. Stehe konsequent auf – kein snoozen. Du wirst feststellen, dass dir das frühere Aufstehen schon nach kurzer Zeit leichter fallen wird. Bei mir hat das ca. 1 1/2 Wochen gedauert. Sobald du dich an die neue Aufstehzeit gewöhnt hast, kannst du den Wecker eine weitere Viertelstunde früher stellen.

Schritt 4:
Gehe konsequent früher ins Bett. Du wirst schnell merken, dass du mit dem früheren Aufstehen auch früher müde bist. Höre auf deinen Körper und gehe konsequent schlafen sobald du müde wirst. Mir hat es geholfen, mich eine Stunde vor der anvisierten Einschlafzeit schon auf das Schlafengehen vorzubereiten. Wenn du abends noch auf der Couch hängen möchtest, versuche bereits bettfertig zu sein, sodass du wirklich nur noch unter die Decke kriechen musst. Lass Smartphone und Tablet am Abend aus, oder nutze wenn es sein muss zumindest einen Blaulichtfilter. Warum das wichtig ist erklärt dir dieser Artikel aus der t3n.

Zu wenig Schlaf ist auf die Dauer ungesund

Bei der Schlafoptimierung ganz wichtig: Höre auf deinen Körper! Versuche dich nicht in einen unnatürlichen Rhythmus zu zwängen – Studien haben eindeutig gezeigt: Der eigene Biorhythmus kann nicht verändert werden, und zu wenig Schlaf schadet dir auf Dauer mehr als es nutzt. Wenn du also nach zwei Wochen feststellst, dass dich selbst eine Viertelstunde früher aufstehen absolut erschöpft, dann versuche es nicht zu erzwingen. Schaue stattdessen, ob du dich so umorganisieren, kannst, dass du den Abend besonders produktiv nutzen kannst. Meist ist es spät am Abend ja genau so ruhig wie früh am Morgen 🙂

Ich selbst muss mich damit abfinden, dass ich wohl niemals morgens um fünf mein durchgestyltes Müsli für Instagram fotografieren werde. Mit ein bisschen Selbstbeobachtung und meinem Einschlafmanagement, habe ich es aber bereits geschafft mir morgens deutlich mehr Zeit zu verschaffen.

Bist du ein totaler Morgentyp? Oder ist früh aufstehen gar nicht dein Ding? Vielleicht hast du ja auch noch einen Tipp für alle Langschläfer da draußen? – Dann freue ich mich über deinen Kommentar! ❤

Advertisements

Wie du emotional beladene Gegenstände in drei Schritten los wirst…

Wiese mit Pusteblumen

… und damit Schuldgefühle und Ansprüche loslässt.

Letzte Woche habe ich mein elektrisches Schlagzeug verkauft. Danach habe ich mich unglaublich erleichtert und frei gefühlt. Besitzt du auch einen Gegenstand, den du eigentlich nie benutzt, an dem du aber nach wie vor eisern festhältst? Vielleicht hilft dir meine Erfahrung dabei endlich loszulassen.

Geschenke, teure Dinge, die man nur noch für einen Bruchteil ihres Wertes verkaufen könnte, Erinnerungsträger – Mit Sicherheit hast du auch Gegenstände Zuhause rumstehen, von denen du dich einfach nicht trennen kannst. Mein Schlagzeug war so ein Fall, denn mein Vater, ein Vollblutmusiker, hatte mir einen Teil davon bezahlt. Er ist wenige Monate später gestorben. Ich war deshalb überzeugt davon, dass es eine wichtige Erinnerung an ihn ist, die ich nicht hergeben kann.

Oft hängen an Gegenständen Schuldgefühle statt Erinnerungen

Doch war es das wirklich? Bei genauerem Überlegen stellte ich fest, dass es keine richtige Erinnerung an meinen Vater im Zusammenhang mit dem Instrument gab, außer, dass er mir einen Zuschuss gegeben hatte. Wir haben nie zusammen Musik gemacht, und er hat mir das Gerät auch nie feierlich überreicht.

Stattdessen hingen eine ganze Menge Schuldgefühle und Ansprüche an dem schwarzen Ungetüm aus Metall und Plastik. Wird er nicht enttäuscht sein, dass ich das Spielen aufgegeben habe? Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann noch einmal… Ich fange immer alles an und mach es nicht fertig… Richtig bewusst geworden ist mir das aber erst, nachdem ich den riesigen Umzugskarton aus dem Haus hatte.

Loslassen ist einfacher als man denkt

Dass ich das geschafft habe, war eigentlich absoluter Zufall, doch dann habe ich verstanden, dass man das Vorgehen, das sich bei mir über ein Jahr hingezogen hat, auch ganz leicht in drei Schritten zusammenfassen kann.

  1. Schritt: Wegpacken

    Wenn du noch nicht sicher bist, wie sehr du an dem Gegenstand hängst, pack ihn erst einmal weg. Vermutlich wirst du ihn kaum vermissen. Weil niemand von uns wirklich noch die Stöcke schwang, beschlossen mein Freund und ich eines Nachmittags spontan das Schlagzeug zusammenzupacken. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie sehr mich schon dieser Schritt erleichtert hat! Ich hatte auf einmal viel mehr Platz, und das Wohnzimmer erschien direkt viel freundlicher und aufgeräumter.

  2. Schritt: Freunde fragen

    Frage als erstes in deinem Freundeskreis rund. Vielleicht sucht jemand genau das, was du loswerden möchtest. Hätte mich nicht ein Freund nach dem Schlagzeug gefragt, der Absprung wäre mir wohl nie gelungen. Es fiel mir so viel leichter das Gerät an jemanden zu verkaufen, den ich kenne, und schätze.

  3. Schritt: Zeitziel setzen

    Setze dir ein Zeitziel, bis wann du den Gegenstand für welchen Gegenwert abgeben möchtest. Z.B.: Wenn ich den Gegenstand bis in einer Woche nicht verkauft habe, mache ich ihn zehn Euro billiger. Irgendwann wird es dir gar nichts mehr ausmachen, den Gegenstand auch zu verschenken, weil du ihn einfach nur noch loswerden möchtest.

Was du gewinnst

Als mein Schlagzeug weg war, ist mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Ich hatte nicht nur mehr Platz gewonnen, sondern war auch eine Erinnerung an meine Schuldgefühle losgeworden. Ich konnte mich nun unabhängig mit den Gedanken die mich vorher geplagt hatten auseinandersetzen, und stellte fest, dass sie in meinem Kopf viel zu groß geworden waren.

Klar, vielleicht wäre mein Vater enttäuscht gewesen, aber das hätte bestimmt nicht für immer angehalten. Stattdessen wäre er auch wegen vieler anderer Dinge Stolz auf mich gewesen. Mit dem Schlagzeug hatte ich aber nur an dem Enttäuschungs-Gedanken festgehalten.

Gleichzeitig überlegte ich, ob ich die Enttäuschung, die ich selbst verspürte nicht auch einfach projiziert hatte. „Ich hab es wieder mal nicht geschafft“ – Das Schlagzeug war ein materieller Beweis für Dinge, die ich zuerst mit Elan verfolgt, und dann abgebrochen hatte. Durch den Verkauf habe ich mir selbst die Möglichkeit gegeben mit diesem Projekt abzuschließen, und darüber zu reflektieren.

Welche Gegenstände, die du nicht mehr nutzt sind für dich emotional beladen? Hast du es auch vor kurzem geschafft dich von so einem Gegenstand zu trennen? Wie ging es dir danach?

Ich freue mich auf deiner Tipps & Erfahrungen in den Kommentaren!

366 Tage Minimalismus

Neues Jahr, neues Glück!

Ein Fazit zum Jahresanfang 2017

In einem Jahr minimalistischer werden? Das ist mir nur ansatzweise gelungen. Was ich gelernt habe: Minimalismus muss als eine generelle Lebensphilosophie gelebt werden, die auch Hobbies, Arbeit und Beziehungen einschließt. Wer den Kopf zu voll hat mit Meetings, Trainingsplänen und halbgaren Projekten kommt nicht zum Entspannen – und erst recht nicht zum Ausmisten.

Frohes neues Jahr 2017! 366 Tage Versuch minimalistischer zu Leben sind vorbei. Zeit für eine Analyse:

Meine Erfolge 2016

  • Ich habe über 32 Bücher verschenkt
  • mindestens 13 CDs plus meine komplette Sammlung loser CDs verschenkt
  • damit Platz für eine Bar im Wohnzimmerregal geschaffen,
  • und 1 dauerhaft leeres Regalbrett im Wohnzimmer.
  • Ich habe einen neuen Besitzer für mein Schaukelpferd gefunden
  • und besitze nur noch 4 DVDs.
  • Ich bin unzähligen Kleinkram in Küche und Wohnzimmer losgeworden.
  • Dokumentiert wurde meine Reise in 79 Posts
  • die insgesamt 740 Leser aus 17 Ländern angeschaut haben.

Hinzu kommen unzählige Stapel an Papier und Krimskrams, die endlich mal im Müll gelandet sind. Ob ich damit wirklich genau 366 Dinge losgeworden bin, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Rein nach Blogposts gerechnet habe ich mein Ziel leider nicht erreicht :-(.

Meine Schwierigkeiten

  • Das regelmäßige Bloggen ist mir sehr schwer gefallen,
  • weil ich mich mit zusätzlichen Hobbies total überlastet habe.
  • Mein Job war so anstrengend, dass mir häufig die Motivation gefehlt hat, nach Feierabend noch irgend etwas zu tun.
  • Das Wegwerfen von Gegenständen, die niemand haben wollte, ist mir sehr schwer gefallen.
  • Mein Freund fand meine Aufräumaktionen nicht immer so gut 😉
  • Fehlende Detailplanung

Seit Juni ist es hier auf dem Blog ziemlich still geworden. Das ist sowohl meiner mangelnden Detail-, als auch Zeitplanung zuzuschreiben.

Ich habe festgestellt, dass mir nicht unbedingt das Loslassen von Dingen schwerfällt, sondern das tägliche Aussortieren und Berichten. Ich wollte dich ja nicht mit jedem Papierfetzen, den ich wegwerfe nerven ;-).

Gleichzeitig habe ich zwar Zuhause minimalisiert, bei den Hobbies jedoch expandiert. Dadurch war ich Mitte 2016 total überfordert und ausgebrannt.

Das hat mich wiederum dazu gezwungen vieles noch einmal überdenken. Mir einen neuen Job zu suchen, war die wichtigste daraus resultierende Entscheidung. Ich hoffe nun wieder mehr Zeit für Dinge zu haben, die ich wirklich tun möchte, statt mich auch in meiner Freizeit permanent gedanklich mit der Arbeit zu befassen.

Was ich gelernt habe

Mein Ziel eine „halbleere Designerwohnung“ zu haben, war einfach nicht konkret genug. Minimalistischer zu leben muss, wie jedes andere Projekt, ein bisschen geplant werden. Das heißt kleine Etappenziele auf dem Weg zum Großen.

Mein Wunsch für 2017 ist deshalb, mit mehr Überlegung noch einmal an die Sache ranzugehen. Erstes Etappenziel: Bis Ende Januar einen realistischen Plan erstellen. Dabei will ich auch meine generelle Lebensweise mit unter die Lupe nehmen, statt nur Aus-/Aufräumziele zu setzen.

Ich freue mich darauf, wenn du mich auch 2017 auf meinem Weg begleitest – und natürlich über deine Geschichten, Erfahrungen und Ideen in den Kommentaren 🙂

Chaos im Kleiderschrank los werden

Tag 163: Auf dem Weg zum „Kleiderschrank voller Lieblingsstücke“

Pia Mester Kleidung trifft Minimalismus BuchcoverDer letzte Post ist schon wieder ein paar Tage her. Das liegt aber nicht daran, dass mir die Gegenstände von denen ich mich trennen möchte, ausgegangen sind, sondern eher an Zeitmangel über meine Fortschritte zu berichten.

Die vergangen 31 Tage prägte das Ausmisten von Dingen, die an Familie oder Freunde gingen, oder die nun wirklich keiner mehr haben wollte: eine alte Fritteuse ohne Filter, mein alter Videorekorder, eine kaputte Kamera, alte Sammelmappen, abgetragene Bikinis, Schuhe und weitere Kleidungsstücke.

„Minimalismus trifft Kleidung“

Womit wir auch schon beim Thema wären. Wie in meinem letzten Post angekündigt, habe ich mich gerade mit der Hilfe von Pia Mester auf den Weg zum „Kleiderschrank voller Lieblingsstücke“ gemacht. In ihrem 118-seitigen Buch Minimalismus trifft Kleidung – In 4 Wochen zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke beschreibt die Minimalismus-Bloggerin, wie sie es geschafft hat, ihren Kleiderschrank in vier Schritten deutlich abzuspecken, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass ihr Wesentliches fehlt. Von meinen Erfahrungen mit Pias Buch und beim Umsetzen ihrer Tipps möchte ich Euch in zwei Teilen erzählen.

Meine Garderobe ist zwar, verglichen mit der anderer Frauen, bereits relativ schlank, seitdem ich jedoch nicht mehr nur ausschließlich schwarz trage, bin ich aber immer wieder unzufrieden damit. Ich komme mir zwar nicht „verkleidet“ vor, wie Pia es in Ihrer Einleitung zum Buch beschreibt, aber auch in meinem Kleiderschrank schlummern einige Relikte, die unbedingt wegmüssen. Pia verspricht unter anderem: einen übersichtlichen Kleiderschrank, trotzdem immer gut angezogen sein, mehr Selbstbewusstsein durch Kleidungsstücke, die man wirklich mag und weniger Geld ausgeben für Klamotten – Das klingt nach einem Plan! Also los!

Ist-Aufnahme und Zieldefinition

Minimalismus trifft Kleidung ist in vier Kapitel gegliedert, die man jeweils innerhalb ein Woche abarbeiten kann. Jedes Kapitel führt einen in mundgerechten Bissen zum Wochenziel. Wer keine Lust zum Lesen hat, kann sich einige Artikel, in der E-book-Version, auch vorlesen lassen. Schritt 1: Erst einmal einen Überblick verschaffen, was überhaupt der Status Quo ist. Schritt 2: Warum willst Du deinen Kleiderschrank verändern? Schritt 3: Was ist Dein Ziel?

Wie eingangs erwähnt, ist der Umfang meines Kleiderschranks zwar nicht gigantisch, aber ich fühle mich einfach nicht hundertprozentig wohl in meinen Klamotten. Um mein warum zu finden, beantworte ich Pias 17 Fragen, und komme zu dem Ergebnis, dass so einige meiner Kleidungsstücke mit Schuldgefühlen behaftet sind, und wohl nicht so richtig meinem eigentlichen Stil entsprechen. Mein Ziel ist also, meinen Kleiderschrank so umzustellen, dass ich mich endlich wieder jeden Tag pudelwohl in meiner Klamotte fühle.

Nachdem nun die Basics geklärt sind, gibt es die ersten Tipps, wie ich dieses Ziel erreichen kann. Dafür räumt Pia erst einmal selbst auf – mit Glaubenssätzen, die mir vor Augen führen, warum ich es bisher noch nicht geschafft hast mich von meinem Kram zu trennen. Diese Glaubenssätze passen dabei nicht nur zu Kleidung, sondern tatsächlich auch zu vielen anderen Lebensbereichen. Wer hat sich nicht schon mal einfach nicht getraut Omas hässliche Vase wegzugeben, nur weil sie ein Geschenk war? Für mich selbst sind „Das kann ich bestimmt noch gebrauchen“ und „Der Kauf hat sich nicht rentiert“wohl die wichtigsten Glaubenssätze, die ich mal los werden muss.

In Vorbereitung auf den nächsten Schritt empfiehlt Pia am Ende des Kapitels, sich darüber klar zu werden, was man mag, oder nicht, was man gerne trägt und einem gefällt. Zum Beispiel durch ein Kleidertagebuch. Da ich ein großer Fan von Pinterest bin, habe ich mir eine Pinnwand angelegt, auf der ich Styles sammle, die mir gefallen. Außerdem habe ich Outfits aus meinem Kleiderschrank, oder auch einzelne Kleidungsstücke, die mir besonders gut gefallen dokumentiert.

Nach Woche eins ziehe ich das vorläufige Fazit: Sich mit seinem Kleiderschrank intensiv zu beschäftigen macht deutlich mehr Spaß als man sich erst einmal vorstellt. Die kurzweiligen, gut strukturierten Kapitel in Kleiderschrank trifft Minimalismus machen es leicht den Tipps zu folgen, und dabei trotzdem seine eigenen Methoden zu entwickeln.

Pias Glaubenssätze und ihre Argumentation dagegen, haben mir dabei geholfen mich mental ein wenig von den ungeliebten Stücken zu trennen. Um ehrlich zu sein, kann ich es kam erwarten mich demnächst durch die Klamotten zu wühlen. Insbesondere Ihre Tricks um alte Klamotten doch zu behalten („Aus dem alten T-Shirt wird ein Schlafshirt“) kenne ich nur zu gut und will sie diesmal vermeiden. Ob mir das gelingt und wie es danach weiter geht, erfährst du in dem zweiten Teil meiner Buchrezension von Kleiderschrank trifft Minimalismus – In vier Wochen zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke.

Hast Du Deinen Kleiderschrank gerade ordentlich entrümpelt, oder planst du deine Garderobe noch mal so richtig durchzuwirbeln? Dann erzähl mir doch davon! Ich freue mich über Deinen Kommentar.

Sommergefühle

Tag 132: Küchenutensilien & Roman Die Monster von Templeton

Endlich ist er da, der Sommer! Hast Du den Sonnenschein die letzten Tage auch so richtig genossen? Ich habe mich direkt so richtig in die Sonnenterrassen-Saison geworfen. Dabei ist das Projekt aber nicht zu kurz gekommen, auch wenn es etwas ruhiger hier auf dem Blog war.

Tassen, GuglhupfformDa wir einen neuen Kühlschrank bekommen haben, bot es sich an auch die Küche noch mal ein wenig auszumisten. Dabei sind einige Tassen und eine Mini-Guglhupf-Form rausgeflogen. Vielleicht hast Du, oder jemand von Deinen Bekannten ja noch eine Verwendung dafür?

Zum Lesen kann das Wetter ja eigentlich nie schlecht genug sein. Aber mal ganz ehrlich, bei Sonne im Grünen macht das doch viel mehr Spaß! Am Wochenende habe ich es deshalb endlich mal (nach 5 Jahren!!!) geschafft Die Monster von Templeton zu Ende zu schmökern.

Die Monster von Templeton BuchIn dem Roman geht es um ein junges Mädchen, Willie, die auf der Suche nach ihrem richtigen Vater die Geheimnisse des kleinen Ortes in dem sie aufgewachsen ist aufdeckt. Da ich die Geschichte zwar im Grunde genommen ganz schön fand, und das Lesen des Romans auch leicht von der Hand ging, ich dann letztendlich aber doch nicht überfasziniert war, darf sich nun jemand anders daran versuchen.

Wenn Du also noch nach einem leicht märchenhaften Historienroman suchst, der sich gut am Abend nebenbei lesen lässt, dann ist Die Monster von Templeton vielleicht das Richtige für Dich. Das Buch mit dem schön gestalteten Hardcover-Umschlag macht sich auch gut im Bücherregal.

Dieses Wochenende werde ich endlich das Projekt Mini-Bar abschließen, und dadurch hoffentlich auch die Küche optisch ein wenig entlasten. Außerdem habe ich ein neues kleines Teilprojekt: Mein Kleiderschrank. Schon länger verfolge ich neugierig den Minimalismus-Blog von Pia Mester.

In den nächsten vier Wochen werde ich mich mit Hilfe ihres Buches Minimalismus trifft Kleidung – In 4 Wochen zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke an die Entrümpelung meines Kleiderschrankes trauen. Wie das klappt, und mehr über das Buch, erzähle ich Dir dann im nächsten Post.

Wenn Du etwas von meinen aussortierten Dingen gebrauchen kannst, oder mir einfach von Deiner letzten Aussortieraktion erzählen möchtest, dann hinterlass mir doch einen Kommentar 🙂

Das leere Regalbrett

Tag 121: Großputz im Wohnzimmer

Ich hab Dir ja schon vor einiger Zeit von meiner Bar-Idee für das Wohnzimmer erzählt. Obwohl ich bereits richtig viele CDs, DVDs und Bücher rausgeworfen, und damit schon so einigen Platz in den Regalen geschaffen hatte, wollte die Idee jedoch noch nicht so wirklich Gestalt annehmen. Ich hatte mir einfach noch nicht die Zeit genommen noch einmal alles um zu arrangieren und so richtig zu planen.

Nachdem die Regale mit den vielen Lücken nun aber immer unansichtlicher geworden sind, ist mir diese Woche die Hutschnur geplatzt, und ich habe mich dem (Aus-)Sortierwahn ganz hingegeben. Dabei ist noch mal ein ganzer Stapel Bücher rausgeflogen und auch weiteren CDs und DVDs sage ich bye bye! Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Endlich Platz für die hauseigene Bar, mit Extrafach für Gläser! Das entlastet optisch auch unsere vollgekramte Miniküche. Obendrauf, behalte ich sogar ein komplett freies Regalbrett.

Was es mit dem leeren Regalbrett auf sich hat

leeres RegalbrettDamit bin ich eigentlich eher zufällig einem Tipp aus dem Happiness Project von Gretchen Rubin gefolgt – Ein freies Regalbrett als mentales und physisches Zeichen, dass man Platz hat sich noch auszubreiten (wenn man wollte), quasi der Ausgleich für die Kramschublade. Entgegen meiner Erwartungen, sieht es auch gar nicht blöd aus, sondern verstrahlt tatsächlich eine eigenartige Ruhe. Wenn Du Dich also gerade fragst, was Du bei dem fiesen Regenwetter das ganze Wochenende tun sollst, ist das vielleicht das perfekte Mini-Projekt.

Was rausfliegt

Natürlich fliegt der ganze Wohnzimmerkram nicht einfach so raus, erst mal hast Du wieder bis zum 07.05.2016 die Gelegenheit Dir das ein oder andere Schätzchen für Deine Sammlung zu sichern:

wohnzimmer-3-366-days wohnzimmer-4-366-days wohnzimmer-2-366-days wohnzimmer-1-366-days

20 Dinge insgesamt. Das hat die letzten postlosen Tage doch direkt wieder gut gemacht. Ist für Dich etwas dabei? Dann melde dich doch in den Kommentaren unter diesem Post?

Ansonsten, auf auf, an die Kreation Deines eigenen leeren Regalbretts! Über Fotos oder Deine Erfahrungen mit diesem Mini(-mini)malismus Projekt in den Kommentaren freue ich mich!

Endlich geschafft: Der nächste 7 Tage Post

Tag 105: Küchenkleinkram, Motorradkleidung und ein Sitzball

7 Dinge 2

So, kurz bevor eigentlich der 3. 7-Tage Post fällig ist melde ich mich endlich mit Post 2. Vor einigen Wochen habe ich ja eifrig den Zwischenboden aussortiert. Dabei ist eine große Umzugskiste mit Kram zusammengekommen, die ich jetzt nach und nach leere. Die heutigen 7 Dinge sind der erste Schwung aus ebendieser Kiste.

Diese Woche ist auch das erste Momox-Paket rausgegangen. Ganze 11 Euro und ein bisschen Kleingeld für 2 CDs, 8 DVDs und 6 Bücher. Aber was soll’s – Jetzt ist der Kram weg. Im Schlafzimmer sammeln sich in einer weiteren Kiste die Givebox und Caritas-Sachen, die dann demnächst auch den Weg aus der Wohnung finden sollen. Mittlerweile überlege ich sogar, ob ich mich vielleicht doch noch komplett von meinen restlichen DVDs trenne… Aber nicht ohne einen ausgiebigen Monty Python Abend zum Abschied! 😉

Wie sieht es denn bei Euch mittlerweile aus? Habt Ihr auch ein bisschen ausgeräumt dieses Jahr? Und sind die Regale an der Stelle leer geblieben, oder haben sie sich schnell wieder gefüllt? Ich freue mich, wenn Ihr mir in den Kommentaren von Euren Erfahrungen erzählt.

Nun aber zu den heutigen Dingen:

  1. Zwei große Messer (Beile?) von „Magic Knife“ – Ja, genau, die aus der TV-Werbung. Ich hab das Set bei meinem Auszug geschenkt bekommen, benutze diese Riesenmesser daraus aber nie. Ich weiß nicht so wirklich was ich damit anstellen soll. Für mich sehen sie eher wie potentielle Tatwaffen aus 😀 Vielleicht hat jemand von Euch eine Verwendung dafür (Bitte nur zum Kochen!)?
  2. Eine Eiswürfelform aus Silikon von IKEA. Ich benutze sie eigentlich nie, weil ich in unserer Gefriertruhe nicht wirklich Ablageplatz für so einen offenen Eiswürfelbereiter habe. Und irgendwie sind mir die Eiswürfel daraus auch zu groß. Hat jemand von Euch Interesse daran? Ist vielleicht auch cool um Pralinen zu machen.
  3. Raus aus der Küche auf die Straße! Ich hab beim Rumkramen noch meinen Nierengurt in Größe S gefunden. Da ich ja leider leider nicht mehr Motorrad fahre gebe ich ihn schweren Herzens ab.
  4. So, liebe Fitnessfreaks und Gesund-Sitzer, jetzt habt ihr die Gelegenheit einen kaum gebrauchten lila Gymnastikball abzustauben, den ich mir damals selbst zum Sitzen gekauft habe, Habe mittlerweile jedoch festgestellt, dass ich ein Ballkissen viel praktischer (und transportabler) finde. Also, schlagt zu.
  5. Beim Aufräumen habe ich noch diesen DinA2 Malblock aus meiner Schulzeit ausgegraben. Ich würde schätzen, er ist noch halb voll, und sucht dringend nach kreativen Menschen, die ihn bemalen 🙂
  6. Bis Weihnachten ist zwar noch etwas Zeit, aber es gibt auch während des Jahres genug Gründe Mond- und Kamel-Kekse zu backen 😉 Die Förmchen dafür bekommt Ihr hier!
  7. Ein kleines „Highlightchen“ des heutigen Posts ist dieser Mini-Crêpemaker, mit dem man ganz einfach kleine Crêpes  (so deutsche Pfannkuchengröße) zaubern kann. Wir sind, ehrlich gesagt, einfach zu faul dafür 😀

Wenn Ihr eines dieser Dinge gebrauchen könnt, dann kommentiert doch kurz unter diesem Post. Alle Dinge sind noch bis zum 21.04.2016 zu haben. Danach werden sie gespendet.

Für Dich ist nichts dabei gewesen? Vielleicht kann jemand von Deinen Freunden noch etwas gebrauchen. Ich freue mich wenn du meinen Post teilst!